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Kennen Sie Glasfaser-Verkabelungslösungen für Rechenzentren?

August 7, 2025

Was ist ein Glasfaser-Rechenzentrum?

Ein Glasfaser-Rechenzentrum ist ein modernes Rechenzentrum, das hauptsächlich Glasfaserkabel (anstelle herkömmlicher Kupferkabel) für Hochgeschwindigkeits-, Latenz-arme und Bandbreiten-starke Verbindungen zwischen Servern, Speichersystemen und Netzwerkgeräten verwendet. Diese Rechenzentren nutzen optische Kommunikationstechnologien, um die Anforderungen von Cloud Computing, KI, Big Data und 5G-Netzwerken zu erfüllen.

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1. Glasfaserkabeltypen für Rechenzentren
A. Singlemode-Faser (SMF)
  • Am besten geeignet für: Langstrecken-, Bandbreiten-starke Verbindungen (z. B. DCI, Kernnetzwerke).
  • Standards: OS1 (10 km), OS2 (40-100 km).
  • Wellenlängen: 1310 nm, 1550 nm (DWDM für höhere Kapazität).
B. Multimode-Faser (MMF)
  • Am besten geeignet für: Kurzstrecken-, kostengünstige Hochgeschwindigkeitsverbindungen (z. B. Server-zu-Switch).
  • Standards:
    • OM3 (10 G bis 300 m, 40/100 G bis 100 m)
    • OM4 (10 G bis 550 m, 40/100 G bis 150 m)
    • OM5 (Wideband MMF, unterstützt SWDM für 40/100/400 G)
  • Wellenlängen: 850 nm (VCSEL-basierte Optiken).
2. Glasfaserkabelarchitekturen für Rechenzentren
A. Top-of-Rack (ToR) Verkabelung

Jeder Rack hat seinen eigenen Switch, verbunden über kurze Glasfaser-Sprünge (OM4/OM5).

Am besten geeignet für: Hyperscale-, Cloud- und HPC-Umgebungen.

B. End-of-Row (EoR) / Middle-of-Row (MoR) Verkabelung
  • Zentralisierte Switches am Ende/in der Mitte einer Reihe.
  • Am besten geeignet für: Traditionelle Enterprise-Rechenzentren.
Vorteile:
  • Weniger Switches benötigt
  • Geringere Kosten (weniger Hardware)
Nachteile:
  • Längere Kabelwege
Vorteile:
  • Geringere Latenz (kürzere Wege)
  • Einfacheres Kabelmanagement
Nachteile:
  • Höhere Switch-Port-Anzahl